2000 Ein heißes und trockenes Jahr führt besonders bei Rotweinen und Burgundern zu sehr guten Ergebnissen. Anders als in den rheinischen Gebieten bekamen wir erst im Oktober eine Edelfäule, die zu hochkonzentrierten Beeren- und Trockenbeerenauslesen führte.
2001
Ein überdurchschnittliches Weißweinjahr: gute bis sehr gute Traubenreife, gepaart mit einer fruchtigen, rassigen Säure schenkten uns charakteristische, feinnuancierte Weine. Wenn man bei Rotweinen konsequent auf Traubengüte achtet, wird man mit fruchtigen, gut gefärbten und haltbaren Weinen belohnt.
2002
Ein Jahr voller Überraschungen! Viel Sonne, viel Regen! Trotzdem wurden gesunde Trauben geerntet, die viel Frucht und Gehalt mitbrachten.
2003
Das Jahr der Sonne und der Hitze! Schon Ende August waren teilweise Spätlesequalitäten, im Keller dann fast ausschließlich Auslesen vorhanden. Das Ergebnis: beeindruckende Rotweine und große Burgunder. Teilweise wurde der Jahrgang wegen seines hohen Alkoholpotentials kontrovers diskutiert. Aber sicher gibt es einige sehr haltbare Weine.
2004
Ein Jahr mit wieder „normalen“ Qualitäten. Man konnte bevorzugt Qualitäts- und Kabinettweine erzeugen. Ein goldener Herbst belohnte die Winzer mit Wartevermögen mit guten Spätlesen und ausdrucksvollen Rotweinen. Die Weine sind geprägt durch rassige, fruchtige Säuren.